Soziale Verantwortung Umwelt

Verantwortung für die Umwelt

Die Folgen des Klimawandels sind in unserer Zeit allgegenwärtig: Globale Erwärmung, schmelzende Gletscher und Naturkatastrophen zeigen, wie wichtig und überlebensnotwendig die Übernahme von Verantwortung für die Umwelt ist. Als Unternehmen, das weltweit auch in der Finanzierung des Energiesektors tätig ist, hat für BNP Paribas die Bekämpfung des Klimawandels und ein Engagement für die Energiewende höchste Priorität. So hat BNP Paribas infolge der Pariser UN-Weltklimakonferenz beschlossen, bis 2030 in der EU und den OECD-Ländern sowie bis 2040 in der übrigen Welt das Engagement bei thermischen Kohlekraftkapazitäten auf null zurückzuführen. BNP Paribas gehört auch zu den Erstunterzeichnern der Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors vom Juli 2020, in der 16 deutsche Finanzdienstleister gemeinsame Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele vereinbart haben.

Tagtäglich arbeiten BNP Paribas und die eigenen Mitarbeitenden daran, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und zu minimieren. Vor allem die Bereiche Energie, Dienstreisen, Papierverwendung und Abfallentsorgung sind dabei für die Bankengruppe von zentraler Bedeutung. Durch die Reduktion von Dienstreisen, die Wahl umweltfreundlicher Verkehrsmittel und nachhaltigere Bürogebäude wurde der CO2-Ausstoß je Mitarbeitendem von 2012 bis 2019 um knapp 28 Prozent auf 2,32 t CO2 reduziert. Der Papierverbrauch konnte von 2012 bis 2019 um 48 Prozent von 165 auf 86 kg pro Mitarbeitendem gesenkt werden. Damit wurden die 2020er Reduktionsziele für CO2-Emissionen (2,41 tCO2) und den Papierverbrauch (94 kg) bereits übererfüllt.

Die BNP Paribas Gruppe ist seit Ende 2017 CO2-neutral. Neben gezielten Reduzierungen von Stromverbrauch und Dienstreisen trägt dazu auch die Selbstverpflichtung bei, in Ländern, in denen dies möglich ist, nur noch grünen Strom zu verwenden. Zum Ausgleich von unvermeidbaren CO2-Emissionen hat die Gruppe zudem Partnerschaften mit Umweltorganisationen und –stiftungen geschlossen, um insbesondere in noch weniger entwickelten Ländern den CO2-Ausstoß zu verringern. So werden beispielsweise Aufforstungsprogramme in Kenia und der Bau von Biogasanlagen für Privathaushalte in ländlichen Gebieten Indiens unterstützt. 2018 gründete BNP Paribas die Plattform ClimateSeed zur freiwilligen Kompensation von CO2-Emissionen. Innerhalb eines Jahres vermittelte ClimateSeed Emissionsgutschriften von 5,5 Mio. t CO2. Die Plattform ist eines der sechs Kompensationsunternehmen, die der IFC für umweltfreundliches Bauen akzeptiert.

Wie die Verantwortung für die Umwelt konkret gelebt wird:

  • Die Finanzierungen für erneuerbare Energien wurden von 6,9 Milliarden Euro im Jahr 2014 auf 15,9 Milliarden Euro in 2019 mehr als verdoppelt und sollen bis 2021 auf 18 Milliarden Euro steigen.
  • Ein Leitfaden für umweltfreundliches Verhalten im Arbeitsalltag gibt praktische Tipps und Handlungsanweisungen, wie jeder zur Senkung von Energie- und Papierverbrauch beitragen kann.
  • Die BNP Paribas Real Estate Property Management GmbH bietet seit Anfang 2019 eine CO2-neutrale Strom- und Gasversorgung an. Dadurch werden bei Kunden in drei Jahren 85.000 t und an eigenen Standorten noch einmal 7.000 t CO2 eingespart
  • Arval Consulting unterstützt die Kunden aktiv mit der 5-stufigen SMaRT-Methode bei der Planung und Umsetzung der Energiewende im Fuhrpark. Das Kürzel steht für „Sustainable Mobility und Responsibility Targets.“

Weitere Informationen zur Verantwortung der BNP Paribas Gruppe für die Umwelt finden Sie auf unserer internationalen Homepage (externe Link, Inhalte in Englisch).

  • BNP Paribas